Den richtigen Angebotspreis festlegen – ohne sich zu verkaufen
Der Angebotspreis entscheidet über Tempo und Erfolg Ihres Verkaufs. Zu hoch, und das Objekt bleibt liegen. Zu niedrig, und Sie verschenken Geld. So treffen Sie die richtige Balance.
Denken Sie in Spannen, nicht in einer Zahl
Eine gute Strategie arbeitet mit drei Zonen: einem Sicherheitsbereich (verkauft sich nahezu sicher), einer realistischen Marktspanne und einem ambitionierten Angebotspreis mit Verhandlungspuffer. So behalten Sie die Kontrolle über die Verhandlung.
Der teure Fehler: zu hoch starten
Ein deutlich überhöhter Preis sorgt zunächst für wenige Anfragen. Bleibt das Inserat lange online, entsteht der Eindruck „mit dem Objekt stimmt etwas nicht". Spätere Preissenkungen wirken wie ein Eingeständnis – und am Ende wird oft unter dem realistischen Wert verkauft.
So leiten Sie Ihren Angebotspreis ab
- ✓Realistische Marktspanne aus einer fundierten Bewertung als Basis nehmen
- ✓Aktuelle Nachfrage und Konkurrenzangebote in der Region prüfen
- ✓Verhandlungspuffer einplanen – aber moderat (oft 3–8 %)
- ✓Fehlende Unterlagen vorher beschaffen, sie verbessern den erzielbaren Preis
- ✓Eine klare Untergrenze definieren, ab der Sie nicht verkaufen
Häufige Fragen
Wie viel Verhandlungsspielraum sollte ich einplanen?+
Das hängt vom Markt ab. In nachgefragten Lagen genügt ein kleiner Puffer, in ruhigeren Märkten etwas mehr. Wichtiger als ein fixer Prozentsatz ist, dass der Angebotspreis nicht so hoch ist, dass Interessenten gar nicht erst anfragen.
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